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Initiative Holzwärme –
Ziele und Aufgaben

Die Initiative Holzwärme hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen substanziellen Beitrag für eine objektive energiepolitische Betrachtung der Holzwärmepotenziale zu leisten. Die durch den Green Deal noch einmal verschärften CO2-Minderungsziele bis zum Jahr 2030 lassen sich nach Auffassung der Initiative nur mit einem beschleunigten Ausbau der „grünen Energieträger“ im Wärmemarkt erreichen. Hierzu zählen Green Gases, Green Fuels und Green Electricity, aber auch die CO2-neutrale Holzwärme.

Dafür wird die Initiative Holzwärme die bereits existierenden technologischen Lösungen, deren optimierte Anwendung sowie energiepolitische Strategien für den Ausbau der sauberen, effizienten und nachhaltigen Holzwärme beobachten und analysieren.

Beispielsweise sind als Projekte geplant:

  • Politischen Diskurs anregen: Begleitung des politischen Diskurses der Bundesregierung über den Einsatz von Holzenergie
  • Verbraucher aufklären: Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbraucheraufklärung in Richtung eines emissionsarmen Betriebs von Feuerstätten
  • Modernisierung anschieben: den Austausch alter Einzelfeuerstätten und Zentralheizungen gegen moderne Wärmeerzeuger vorantreiben
  • Pro und Contra der Modernisierung verstehen: Untersuchungen auf empirischer Basis, wie sich der Austauschmarkt entwickelt und worin Investitionshemmnisse liegen bzw. eine Austauschmotivation begründet liegt
  • Potenzial der Holzwärme analysieren:
    • kurz- und mittelfristige Rolle im zukünftigen Energiemix Deutschlands
    • Energieeinsparpotenziale und Wertschöpfungseffekte
  • Stabile Rahmenbedingungen schaffen: ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen und förderpolitische Instrumente im Hinblick auf Klimaschutzziele und Arbeitsplätze analysieren
  • Brennstoffqualität steigern: Die Steigerung qualitativ hochwertiger Holzbrennstoffe als Voraussetzung für einen reibungslosen, komfortablen Abbrand nach den Vorgaben der ENplus-Zertifizierung