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Potenziale und Empfehlungen
an die Politik

Die Energie-, Wirtschafts- und Klimaschutzpolitik sollte die Vorteile nachhaltiger Holzwärme für die Erreichung der Klimaschutzziele nutzen. Die nahezu CO2-neutrale Holzwärme aus heimischen Ressourcen kann einen mindestens so hohen Beitrag für den Klimaschutz leisten wie die Windenergie oder Photovoltaik, und das ohne Beeinträchtigung des Landschaftsbildes bei gleichzeitig geringem Ressourcenverbrauch.

Die Initiative Holzwärme begrüßt daher die Anfang 2020 eingeführten, konsequenten Fördermaßnahmen der Bundesregierung für den Austausch veralteter Heiztechnik und den Einsatz von Heizungen, die erneuerbare Energien nutzen. Besonders die Holzwärme erhält so im Rahmen der Wärmewende einen neuen und für den Klimaschutz wichtigen Stellenwert, der weiter ausgebaut werden könnte. 2020 rückten Holzzentralheizungen nicht zuletzt aufgrund der attraktiven Förderung auf Platz drei der regenerativen Heizungstechnologien. Weitere Informationen im Servicebereich unter www.bdh-koeln.de.

Des Weiteren bieten zumeist deutsche und österreichische Hersteller führende Technologien und Konzepte für eine effiziente und saubere Verbrennung des heimischen Energieträgers an. Das Handwerk steht bereit, diese moderne, effiziente und saubere Technologie anzuwenden und zu warten.

Durch die weitere konsequente, nachhaltige Bewirtschaftung der deutschen Wälder könnte der Anteil von Holzwärme am Energiemix deutlich gesteigert und damit ein zusätzliches erhebliches CO2-Minderungspotenzial erschlossen werden. So würde Holzwärme die fossilen Energieträger in vielen Fällen durchaus ersetzen und damit eine hohe CO2-Substitution erreichen – bei gleichzeitiger Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten in den Kommunen für den nachwachsenden Energieträger Holz.